Die Kastration von männlichen Tieren aller unserer wichtigsten Haustierrassen hat eine lange Tradition.
Werden z.B. männliche Pferde kastriert sind sie umgänglicher und leichter zu reiten.
Aus einem Hengst wird dann ein Wallach. Nur für die Zucht vorgesehene Pferde, werden nicht kastriert. Vereinzelt werden auch heute noch Rinder und Schafe zu Ochs bzw. Hammel kastriert und haben dadurch eine bessere Fleischqualität. Männliche Ferkel werden seit jeher kastriert, um zu verhindern, dass bei der Zubereitung von Schweinefleisch der unangenehme Ebergeruch entsteht. Fleisch mit ausgeprägtem Ebergeruch ist zwar nicht gesundheitsschädlich aber auch nicht genusstauglich.
Außerdem sind Eber wegen vermehrten Rangkämpfen und großer gegenseitiger Verletzungsgefahr schwieriger zu halten. Damit die Kastration für das Ferkel möglichst schonend ist, erfolgt sie wenige Tage nach der Geburt. Die Kastration erfolgt unter Schmerzausschaltung bzw. Vollnarkose. Beispielsweise wird das Narkosegas Isofluran verwendet. Dies wird sogar auch beim Menschen verwendet.
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